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Wortbrücke in die Domgemeinde – 23. August 2026
Ein Schiff im Sturm
Da geht ein Schiff durch die Wellen. Es ist ein harter Kampf. Der Sturmwind wird immer heftiger und die Menschen im Schiff bekommen Angst. Die Furcht ist an Bord. Die Unbekannte greift nach den Herzen der Menschen, sie wirken wie gelähmt. In alle Hoffnungslosigkeit hinein ruft jemand. Christus ist im Schiff. Kaum, dass diese vier Worte gerufen wurden und vernommen sind, da weicht die Furcht und die Wellen beben zurück. Im Matthäusevangelium (8/26) fragt Jesus die Menschen im Schiff: Warum seid Ihr so furchtsam? Wissen sie nicht (mehr), dass sie in Gottes Hand sind? Seid mutig, stark, gewiss und zittert nicht. Lasst den Kopf nicht hängen, klagt nicht über die schlechten Zeiten. Ich bin im Schiff, sagt Jesus. E r ist auch in jedem Kirchenschiff. Es gibt eine Ruhe unmittelbar vor dem Sturm, die meist trügerisch ist. Diese Ruhe breitet sich gerade im ganzen Land aus. Es gibt aber auch eine Ruhe im Sturm. Die ist heilsam. Menschen, die diese Ruhe verbreiten, wirken oft wie der berühmte Fels in der Brandung. Dazu sollten wir gehören und nicht Furcht verbreiten, gar schüren. Christus bleibt unsere Zuversicht, bis ans Ende der Welt- also weit über den 6. September hinaus.
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